Bin dann mal weg..

Hallo liebe Leser, verreise für eine Woche. Freue mich dennoch über Anregungen und eure Gedanken (schreibt sie mir einfach, wenn ihr wollt). Werde dann alles nach meiner Rückkehr durchlesen. Wünsche euch eine schöne Woche. Liebe Grüße und denkt immer daran: Use your brain.

22.7.15 15:58, kommentieren

Gedanken über den Erfolg -> Tipp fürs Leben

"Erfolg heißt nicht, einen Berg zu überwinden, sondern ein Gebirge zu besteigen." ©UYB

Doch warum? Nun, ein Berg ist zu einfach. Ein steiniger Weg nach oben, ein Gipfel, aber was kommt dann? Dann kommt die Talfahrt. Sicherlich war es ein kleiner Erfolg, aber was heißt eigentlich Erfolg?

Erfolg ist für mich persönlich, mit einer Leistung zufrieden sein zu können. (Angemerkt sei, dass ich ein sehr kritischer Mensch bin, was bedeutet, dass ich mein Leben, das andere als äußerst positiv betrachten, nicht als erfolgreich titulieren möchte.) Ich möchte wenigstens eine Sache in meinem Leben perfektionieren. Dies treibt mich an, was mich zur nächsten These führt:

Motivation ist die Hauptsäule, auf der Erfolg beruht. Ist das Ziel (=der Erfolg) nicht erreicht, wächst die Motivation ins Unermessliche - oder aber sie wird zerschlagen, dies ist wohl abhängig vom Charakter des Menschen und den äußeren Umständen. Was aber, wenn man den Erfolg erreicht?

Dann spürt man wohl ein Gefühl der Leere. Dort, wo Motivation war, ist nun nichts mehr. Man ist zwar sehr glücklich über das Erreichte/Geleistete, aber es gibt nun nichts mehr, das einen antreibt. Darin liegt der Fehler, denn: es muss immer weitergehen.

Und aufgrund dieser Überlegungen lautet mein Tipp:
"Stecke dir so viele Ziele, wie nur möglich, von kleinen, schnell erreichbaren Zielen, über schwer erreichbare Ziele bis hin zu unmöglich erreichbaren Zielen." ©UYB

Und aufgrund dieser Basis ist Erfolg kein überwundener Berg, sondern ein Gebirge.
Es gibt Berge, die sind schnell erklommen. Aber dann geht es auch schon weiter.
Es gibt Berge die sind schwer zu erklimmen.
Und es gibt Berge, die sind (fast) unmöglich zu erklimmen. Aber um die wirklich großen Ziele erreichen zu können, müssen wir viele Berge und Täler durchschreiten.

Diese Berge und Täler nennen wir übrigens >> Leben << und wir sollten es genießen, ganz gleich, ob wir uns gerade anstrengen, den Berg zu erklimmen, ob wir dabei erfolgreich sind oder nicht, ob wir die schöne Aussicht vom Gipfel genießen, oder ob wir gerade auf Talfahrt sind.

21.7.15 21:49, kommentieren

NACHDENKEN: F.Nietzsche Zitat

Hier ein Zitat von Friedrich Nietzsche:

"Toleranz ist ein Beweis des Mißtrauens gegen ein eigenes Ideal."

Toleranz und Kompromissbereitschaft werden heutzutage ja oft auf dem Lösungsweg eines Problems oder einer Meinungsverschiedenheit angewandt. Doch sind diese Werte wirklich positiv? Nietzsche gewährt uns einen völlig von der Norm abweichenden Standpunkt.

Ich möchte von euch, dass ihr euch selbst eine Meinung bildet.

Hintergründe zu F.Nietzsche, seinem Leben und seinen Werken (zum besseren Verständnis seiner Aussage) gibt es hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Nietzsche

19.7.15 14:30, kommentieren

Kommunikations - Tipps: Wie vermeide ich Streit?

Wer kennt es nicht? Man macht einen kleinen (dummen) Scherz und die andere Person reagiert nicht wie erwartet, sondern ist böse. Schnell entwickelt sich dies zum Streit. Doch so wichtig Streit auch sein mag - wie vermeide ich ihn?

Zunächst: Streit entsteht meist durch gegenseitige/wechselseitige Anstachelung und Provokation, anfangs meist scherzhaft, jedoch falsch aufgefasst.

Passend hierzu: "Aus Spaß wurde Ernst. Ernst ist jetzt 4 Jahre alt." - Quelle unbekannt.

Eine andere häufige Ursache von Streits sind - natürlich - Fehler. Dinge, die wir "verbockt" haben. Worte, die andere verletzen.

Man kann hierbei verschiedene Taktiken anwenden:


1. Sende Ich-Botschaften.

"Ich finde das war nicht richtig von dir" ist besser als "Das war nicht richtig von dir". Der Unterschied ist, dass ersteres eine MEINUNG ist, letzteres ein URTEIL.

Meinungen sind subjektiv und können auch falsch sein. Meinungen kann man zu allen möglichen Themen haben - man bleibt gleichgestellt mit der anderen Partei. Über Meinungen kann man diskutieren.

Urteile dagegen sind oft allgemein gültig, "verurteilen" oft den Gegenüber und suggerieren, man stelle sich auf eine höhere Ebene und schaue auf den Anderen herab. Ein gebildetes Urteil ist in der Regel fundamental und kann nicht einfach angefochten werden. Auch eine Diskussion ist zumeist eine Sackgasse.

2. Sei respektvoll.

Um die Konstellation der Ebenen wieder aufzugreifen: In einer harmonischen und funktionierenden Beziehung (muss keine Liebesbeziehung sein) ist vor allem Respekt wichtig. Wenn man kritisiert wird, aber dennoch weiß, dass man wertgeschätzt wird, fällt es einem leichter, Kritik positiv aufzufassen und darüber zu sprechen. Es ist daher essentiell, stets respektvoll mit der anderen Person umzugehen. Dies leitet quasi selbstverständlich zu Punkt 3 über.

3. Hilf deinem Gegenüber, sein Gesicht zu wahren.

Tut man dies nicht, sondern sorgt dafür, dass die andere Person ihr Gesicht verliert, wird diese nicht kompromissbereit sein, sondern abblocken und sich zurückziehen.

4. Vermeide Vorwürfe.

Vorwürfe sind leider der direkteste, aber bei weitem nicht der beste Weg, das anzusprechen, was einem auf der Seele lastet. "Du interessierst dich nicht für mich." Ein klassisches Beispiel. Das Problem dabei ist, dass das Gegenüber jetzt in Erklärungsnot gerät. Es wird in die Ecke gedrängt. Denkt es, dass es keine passende Erklärung parat hat, oder wird die Erklärung nicht akzeptiert, wird wahrscheinlich ein ähnlicher Effekt eintreten, wie in Punkt 3 geschildert.

5. Stelle Fragen.

Unsere moderne Gesellschaft wird von mir auch gerne als Informationsgesellschaft tituliert. "Wir wollen, ja, wir brauchen Informationen, um uns in der Gesellschaft behaupten zu können." ©UYB
Wer viele Informationen erhält, weiß mehr, als andere und kann Situationen besser einschätzen. Er ist handlungsfähiger. Wirkt das Gegenüber zerstreuter, abgelenkter, aggressiver oder generell nicht wie üblich, bietet es sich an, vorsichtig zu fragen, was los ist, wie der Tag war, etc. Wichtig ist, einen Überblick zu bekommen.

Vergleichen wir das ganze mit einem Zahn und den Schmerzen an diesem. Die Oberfläche tut weh, der Schaden befindet sich allerdings oft in der Wurzel. Die Probleme der Menschen liegen nicht an der Oberfläche, sondern an der Wurzel der Gedanken.

Die Wurzel der Zerstreutheit, Aggression etc. zu kennen, kann äußerst nützlich sein. Seine Hilfe bei der Lösung des Problems anzubieten, Trost zu spenden, oder einfach zuzuhören, kann helfen.

6. Benutze Gemeinschaftswörter.

Beispiele hierfür: "Wir", "Uns"
Auf diese Art und Weise wird eine Art Gemeinschaftsgefühl erzeugt, die Individuen verschmelzen zu einem Ganzen. Es entsteht ein eingeschworenes Team. Da wir evolutionär gesehen auf Gruppen angewiesen sind, stehen die Chancen generell besser für eine friedliche Einigung.

7. Verweise auf vergangene, gemeisterte Situationen.

Dies lässt das Gegenüber an die "guten, alten Zeiten" zurückdenken. Unser Gehirn löscht einen Großteil der negativen Erfahrungen, die positiven bleiben und nehmen Überhand. Somit wird der anderen Person suggeriert, dass es wieder so glücklich werden wird, wie es - zumindest in seiner Erinnerung - damals mit dir war.

8. Male ein metaphorisches Zukunftsbild.

Vorsicht an dieser Stelle! Hier liegt nicht zwangsläufig direkte Proportionalität vor! Mehr Kreativität heißt nicht immer bessere Resultate.

Allerdings lässt Kreativität und Zukunftsvision auf drei "I"'s schließen: Interesse, Intelligenz und Innigkeit.

Interesse an der anderen Person ist immer wichtig und einer der Grundbausteine einer Beziehung.
Intelligenz ist ein positives Attribut.
Innigkeit gibt der anderen Person zu erkennen, dass sie dir wichtig ist.

Zuviel Zukunftsschwärmerei kann aber auch schnell unglaubwürdig wirken und auf Ablehnung stoßen.

9. Bleib immer du selbst!

Es spricht selbstverständlich nichts dagegen, hier und da ein wenig zu tricksen, aber um natürlich zu bleiben, sollte man nicht zu tief in die Trickkiste greifen. Auch hat sich das Gegenüber für eine Beziehung (welcher Art auch immer) mit dir entschieden, nicht mit mir, oder einem anderen Ratgeber.

10. Es ist meist besser, sich zu entschuldigen, als ein Ende der Beziehung zu provozieren!

Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass eine Entschuldigung weder weh tut, noch bedeuten muss, dass man im Unrecht ist. Es bedeutet nur, dass einem die andere Person wichtiger ist, als im Recht zu sein.


In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende und - hoffentlich - eine möglichst lange, streitfreie Zeit mit euren Liebsten.
Und denkt immer daran: Use your Brain.

19.7.15 00:35, kommentieren

Wozu ein Blog?

Früher stellte ich mir immer diese Frage, ich hielt - und halte - mich für zu ungeduldig, dauerhaft einen Blog zu führen. Doch nun entschloss ich mich, es zu versuchen. Wenn ich es durchhalte, kommt vielleicht etwas gutes raus, wenn nicht, wird dieser Blog in der Masse der Blogs untergehen. Oder auch nicht. Wir werden sehen.

Zunächst etwas kurzes - uninteressantes - zu mir: Ich bin männlich, 17 Jahre alt und ich denke gerne über unsere Welt und die Menschen auf ihr nach. Da mich diese Gedanken an die Grausamkeiten auf unserer Erde quälen, lenke ich mich oft und gerne mit Sport ab.

Was erhoffe ich mir:
Ich möchte etwas verändern in der Welt! Da dies schwierig ist - und ich wenig Durchhaltevermögen aufweise - werde ich höchstwahrscheinlich hier 1-2x etwas posten und den Blog dann auf Eis legen.

ABER: Unser aller Motto sollte sein:

Wenn ich auch nur einen Menschen dazu bewegen kann, auch nur eine gute Sache zu tun, so war mein Handeln erfolgreich. ©UYB

Wer nicht zu faul ist, seinen Denkapparat anzustrengen und über Gott, die Welt und auch sich selbst zu reflektieren, ist herzlich eingeladen, meine Seite immer wieder zu besuchen - und eigene Denkanstöße zu liefern.
Außer meinen Gedanken möchte ich auch die Satire, den Sarkasmus und die Ironie nicht zu kurz kommen lassen, des Weiteren auch Zitate und Sprüche posten. Meine eigenen Sprüche kennzeichne ich mit "©UYB".

Bitte kopiert meine Sprüche nur unter ausdrücklicher Erwähnung meiner Wenigkeit.

18.7.15 23:38, kommentieren